Der Bologneser gehört zu den Bichons und ist nach der italienischen Stadt Bologna benannt.
Bereits im zwölften Jahrhundert wurde er oft als Geschenk an Königshäuser gegeben. Noch
heute ist er auf vielen Malereien aus dieser Zeit zu sehen. Der Bologneser gehört heute leider
zu den eher seltenen Hunderassen.
Der Bologneser ist ein kleiner, fröhlicher Begleithund mit einem ruhigen Wesen. Aggressivität
ist ihm fremd. Er ist aufmerksam und wachsam aber trotzdem kein Kläffer.
Er hat einen gedrungenen, kompakten Körper und sollte zwischen 2,5 und 4 kg wiegen und
zwischen 25 cm und 30 cm Schulterhöhe besitzen.
Er hat einen flachen Oberkopf und einen quadratischen Fang. Der Nasenspiegel sollte
unbedingt tiefschwarz pigmentiert sein. Seine Augen sind rund und dunkel und haben einen
lebendigen Blick. Er hat hoch angesetzte Ohren mit reichlich Ohrbehang. Bologneser haben ein
vollzahniges Scherengebiss.
Der Bologneser besitzt einen geraden Rücken, mittellang, einen gut gewölbten Brustkorb,
etwas gewölbte Lenden und eine breite Kruppe. Er hat kurze und gerade Vorderläufe,
Vorder- und Hinterhand sind gut gewinkelt. Die Rute wird gekrümmt über dem Rücken getragen.
Das lange, weich fallende Fell ist reinweiß und bedeckt den ganzen Körper.
Zwei bis dreimal in der Woche sollte das Fell gebürstet werden, besonderes Augenmerk sollte
auf die Augenregion gelegt werden. Die Augen sind täglich auszuwischen um Tränenspuren
zu vermeiden.
Bologneser sind sehr robust und unempfindlich. Sie können etwa 12 - 15 Jahre alt werden.
Ältere Bologneser sind keine Seltenheit.